Kampfmittelerkundungen

Auch über siebzig Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges werden im Zuge von Bauarbeiten immer wieder Kriegsrelikte wie Munition,  Kleinsprengkörper oder Bombenblindgänger gefunden. Als Bauherr sind sie dazu verpflichtet Ihre Baustelle so einzurichten, dass durch die ausgeführten Arbeiten keine Gefahren entstehen. Zudem drohen Ihnen im Fall eines überraschenden Kampfmittelfundes große wirtschaftliche Nachteile, etwa durch Baustillstand, möglichen Evakuierungen oder, im schlimmsten Fall, durch Explosionsschäden an Menschen und Gebäuden.

Im Rahmen jeder Baugrunderkundung kommt daher der vorsorglichen Kampfmittelsondierung besonders große Bedeutung zu. Minimieren Sie Ihre Risiken und schützen Sie die Gesundheit all jener, die sich in Ihrem Baubereich aufhalten.

Um Ihre Kampfmittelverdachtsflächen fachgerecht zu erkunden, stehen Ihnen unsere geschulten Mitarbeiter jederzeit zur Verfügung.

Gehen Sie auf Nummer sicher und vertrauen Sie auf eine historisch-genetische Rekonstruktion, der unverzichtbaren Grundlage jeder erfolgreichen Kampfmittelerkundung.

Zur Kampfmittelsondierung bieten wir Ihnen folgende Erkundungsvarianten an:

Oberflächensondierung

Im Rahmen der Oberflächensondierung bieten wir Ihnen selbstverständlich die konventionelle Methode an, bei der wir die Erdoberfläche mit einer Handsonde hinsichtlich vorhandener Störkörper untersuchen. Weitreichendere Dokumentationen erzielen Sie jedoch durch eine computergestützte Oberflächensondierung, bei der wir die Kampfmittelverdachtsfläche großräumig erfassen. Der zu erkundende Bereich wird kontinuierlich aufgenommen und anschließend grafisch ausgewertet. Zeichnen sich im Boden ferromagnetische Anomalien ab, sind deren Koordinaten für uns sofort zu erkennen. Je nach geologischen Bodenverhältnissen beträgt die Sondiertiefe einer Oberflächenerkundung bis zu drei Metern unterhalb der Geländeoberkante.

Tiefensondierung

Bei der Tiefensondierung von Kampfmittelverdachtsflächen führen wir in einem geeigneten Raster Erkundungsbohrungen durch, die wir vor Einsatz unserer Sonden mit einer nicht ferromagnetischen Verrohrung (PVC- Pegelrohre) ausbauen. Die anschließende Messauswertung erfolgt am Computer, der die Lage eventuell angezeigter ferromagnetischer Anomalien grafisch darstellt. Das Verfahren der Tiefensondierung, das auch unter dem Namen Bohrlochsondierung bekannt ist, führt unser spezialisiertes Fachpersonal z.B. im Rahmen von Baugrunduntersuchungen, aber auch bei Pfahlgründungen, zu rammenden Spundwänden und an Verbauträgern durch.

Eine qualifizierte Tiefensondierung ermöglicht Ihnen die Freigabe oder Räumung Ihrer Kampfmittelverdachtsflächen selbst für große Tiefen. Vertrauen Sie auch beim Thema Bohrlochsondierung auf die hohen Standards unserer geschulten Fachkräfte.

Baubegleitende Kampfmittelerkundung

Bei der baubegleitenden Kampfmittelerkundung untersuchen wir im ersten Schritt die Oberfläche des einzugreifenden Bereiches mit einer Handsonde. Erst nach Freigabe durch unseren verantwortlichen Fachmann darf der Boden bis zur freigegebenen Tiefe ausgehoben werden. Während der Aushubarbeiten sind wir ebenfalls vor Ort, denn unverzichtbarer Teil jeder baubegleitenden Kampfmittelsondierung ist es, aufgenommenes Erdreich auf einer Zwischenlagerfläche erneut visuell auf Kampfmittel zu untersuchen.

Zögern Sie nicht uns unverbindlich zu kontaktieren. Wir beraten Sie gerne!